Samstag, 18. Februar 2017

Landesgalerie Hannover Teil 1

In Hannovers Mitte findet man ein Meisterwerk des deutschen Historismus. Der Maschpark bildet zusammen mit dem imponierendem Neuen Rathaus und dem Landesmuseum ein beeindruckendes Schauspiel großartiger Städteplanung des frühen 20. Jahrhunderts.

Maschpark mit Rathaus - Gero Brandenburg. Lizenz: CC BY-SA 2.0
Mein kurzer Besuch der Landeshauptstadt beschränkte sich auf die im obersten Geschoss des Museums untergebrachten KunstWelten. Der Eintrittspreis ist mit 5 Euro ungewohnt niedrig. Sehr gut gefallen hat mir, dass es zu fast jedem Bild eine Informationstafel mit inhaltlicher Beschreibung gibt. Und die Genehmigung, eigene Bilder (aber nicht die der Sonderausstellungen) in einem Blog zu verwenden, ist sehr erfreulich.

Ein Rundgang durch die Etage(n) entspricht aufgrund meines Kunstgeschmacks einem fast immer gleichen Muster. Schnell (vor dem 15. Jahrhundert), langsamer (15-18. Jahrhundert), langsam (19. Jahrhundert), wieder schneller (ab 20. Jahrhundert).

Landesgalerie Hannover

So war es dann auch in Hannover. Trotz dieser Routine ist es aber immer wieder spannend, ein unbekanntes Museum zu besuchen. Man lernt neue Künstler kennen, lieb gewonnene sieht man freudig wieder, Vorurteile werden bestätigt und manchmal auch leicht revidiert.

15 - 18. Jahrhundert




1. Deutschsprachige Künstler

In der Sammlung sind aus diesem Zeitraum relativ viele Künstler der Region ausgestellt. Dies ist gut, da eine Galerie des Landes einen kleinen historischen Überblick über das Kunstschaffen vor Ort geben sollte und deshalb auch kleinere Lichter dem Publikum präsentieren darf. 

Lucas Cranach der Ältere (1472 - 1553)

Der ältere Cranach gehört natürlich nicht zu den kleinen Lichtern. Er ist einer der bedeutendsten Maler der frühen deutschen Renaissance. Seine Kompositionen sind der Zeit entsprechend oft arg gestellt und wirken unharmonisch, aber die detaillierte Malweise lädt auch heute noch zum Betrachten ein.

Seinen Freund Philipp Melanchthon verewigte er in mehreren Porträts. Typisch ist der einfarbige grüne Hintergrund, den der Altmeister gerne verwendete, zum Beispiel in seinem Scheurl-Porträt von 1509 oder dem Luther-Porträt aus dem Jahre 1521.

Lucas Cranach der Ältere - Bildnis des Philipp Melanchthon (1533)

Cranach war für seine Zeit bestimmt ein guter Maler, aber seine technischen Fähigkeiten waren begrenzt. Deshalb ist er ein begehrtes Ziel für Kunstfälscher, denn die Preise am Markt sind gut und eine Kopie möglich. So machte vor kurzer Zeit eine gefälschte Venus in den Medien die Runde. Ein Motiv, welches der Renaissance-Meister vielfach wiederholte. Das Cranach-Archiv verzeichnet sagenhafte 33 Ausführungen. Die nur mit einem durchsichtigen Schleier verhüllte Göttin sprach trotz ihrer heidnischen Herkunft bestimmt auch den sonst sehr christlichen Sammler an. Die Kuratoren der Landesgalerie konnten ihr in den 80er Jahren jedenfalls nicht widerstehen.

Lucas Cranach der Ältere - Venus mit Armor

Ludger tom Ring der Jüngere (1522 - 1584)

Ein paar Meter von den Cranachs entfernt hing ein weiteres kleines Bildnis mit dem typischen grünen Hintergrund, ähnlich dem Melanchthon-Porträt, aber etwas feiner gemalt. Jedoch war es zu meiner Überraschung nicht von Cranach, sondern einem Sprössling der mir bisher völlig unbekannten niedersächsischen Malerfamilie tom Ring. Von Ludger dem Jüngeren findet man Einiges im Netz, wobei das Hannover-Bild mit seinem lebendigen Ausdruck, in dem jedes Detail fein gemalt ist, bestimmt zu den besten Werken dieses Künstlers gehört.

Ludger tom Ring d. J. - Bildnis eines Mannes (1566)


Anna Rosina de Gasc (1713 - 1783)

Eine ältere, melancholisch wirkende Dame, blickt uns intensiv mit ihren dunklen Augen an. Es ist ein Selbstbildnis der damals 69-jährigen Anna Rosina de Gasc, geborene Lisiewska. Als Schülerin von Antoine Pesne und Hofmalerin in Zerbst und Braunschweig war sie zu ihrer Zeit sicherlich wohlbekannt, für mich jedoch ein unbeschriebenes Blatt. An fehlendem Können wird dies nicht liegen, da sie Körper und Stoffe auf diesem Bild bemerkenswert gut gemalt hat. Im Netz kursieren viele weniger gelungene Bilder von ihr, typisch für das höfische Rokoko. Das Selbstporträt der Landesgalerie ist aber sehr ansprechend und hat, zumal es von einer der wenigen erfolgreichen Künstlerinnen stammt, eine Abbildung verdient.

Anna Rosina de Gagc - Selbstbildnis (1782)

Anton Graff (1736 - 1813)

Das von Anton Graff gemalte Porträt des Leipziger Freiherrn Jacob Ferdinand Dufour Feronce ist, wie die Informationstafel schön darlegt, in einer Zeit des Umbruchs entstanden. Das Bürgertum wurde einflussreicher und selbstbewusster. Man definierte sich nicht nur über den finanziellen Erfolg, sondern sah auch Bildung als hohes Gut an. Deshalb wollte der hier abgebildete Großkaufmann und Bankier nicht seinen Reichtum präsentieren, sondern als wissender, tiefsinniger Mensch, von Büchern umgeben, den zukünftigen Generationen in Erinnerung bleiben. 

Anton Graff - Jacob Ferdinand Dufour Feronce (um 1787)
Sein direkter Blickkontakt zeigt einen entspannten, von sich überzeugten Menschen, der uns mit einem leichten Lächeln zu verstehen gibt, den Betrachter voll und ganz durchschaut zu haben.

Anton Graff - Jacob Ferdinand Dufour Feronce (um 1787) - Detail

2. Italienische Künstler 

Die Sammlung in Hannover bietet ein paar interessante Gemälde italienischer Maler des 15. und 16. Jahrhunderts. Keiner der ganz großen Namen ist vertreten, aber die zweite Reihe hat auch einiges zu bieten. 

Baldassare Estense (vor 1441/42 - 1504?)

Fasziniert war ich von dem großformatigen Doppel-Porträt des Herzogs von Ferrara und seiner fast zwanzig Jahre jüngeren Frau. Leider fehlt auf den Informationstafeln in Hannover die Größenangaben zu den Gemälden. Es war fast lebensgroß. Aber immerhin sind in diesem Fall wenigstens die Ausmaße der Dame passend beschrieben: "von beachtlicher Leibesfülle". In der heutigen Zeit würde bestimmt das Doppelkinn zurückgenommen und der mächtige Bauch per Bildbearbeitung verdünnt. Aber dieses Schönheitsideal hatte für das Stifterporträt, welches es vermutlich darstellt, keine Bedeutung.
Man kann mit Hilfe des Internets natürlich wunderbar recherchieren und so war ich gespannt, wie die Frau, Eleonora von Aragon, auf anderen Abbildungen dargestellt ist. Zu meiner Verwunderung war sie auf keinem auch annähernd so füllig gemalt. Vielleicht war sie zum Zeitpunkt der Entstehung des Gemäldes mit einem ihrer sieben Kinder schwanger, das würde zum Entstehungsjahr um 1480 passen. Aber im Vergleich zu einer (evtl.) aus dem Hochzeitsjahr 1473 stammenden Münze sieht sie viel älter aus. Vielleicht sind die beiden Porträts dann doch erst Anfang der 90er Jahre, zum Ende ihres Lebens, entstanden.

Wie dem auch sei, beeindruckt hat mich die Dame jedenfalls. So habe ich fast vergessen zu erwähnen, wie fein die Gewänder gemalt sind und wie fremd mir der Künstler bisher war.

Baldassare Estense - Herzog von Ferrara und Eleonora von Aragon (um 1480)

Jacobo da Pontormo (1494 - 1557)

Ein weiteres sehr ungewöhnliches Gemälde ist das den ganzen Rahmen füllende Bildnis des heiligen Hieronymus. Diese verdrehte, unnatürliche Haltung ist eine beliebte Darstellung im 16. Jahrhundert und wird in der Fachsprache passend als Figura serpentinata, also schlangenförmig, beschrieben. Das Bild des Manierismus ist für die aktuellen Kuratoren eines der wichtigsten Gemälde, da sie mit einem riesigen Ausschnitt auf den Treppenstufen des Landesmuseums damit werben.

Jacopo da Pontormo - Der heilige Hieronymus als Büßer (um 1528/29)

Es soll laut Informationstafel auf einer Entwurfszeichnung aus den Uffizien basieren. Habe online leider keine wirklich passende Abbildung gefunden, vielleicht ist die hier verlinkte Skizze gemeint?

Angnolo Bronzino (1503 - 1572)

Aufgrund seines technischen Könnens ist Bronzino in meinen Augen der bedeutendste Maler des florentinischen Manierismus und übertrifft seinen Lehrer Pontormo. Hannover hat ein kleines aber feines Porträt eines schönen italienischen Jünglings in seinem Besitz. Der selbstbewusst, aber etwas verträumt blickende junge Mann, wirkt wie eine gemalte altertümliche Skulptur. Aufgrund seiner ovalen Form soll das Werk, im Gegensatz zu den häufigen Rundbildern (Tondo), fast einzigartig für das 16. Jahrhundert sein.

Angnolo Bronzino - Idealbildnis eines Jünglings (um 1545)


3. Flämische Künstler

Die Sammlung in Hannover  konzentriert sich bei den Flamen ganz auf die Antwerpener Schule, die bedeutendste des Landes. Deshalb findet man alle Großmeister wie Rubens, van Dyck oder Jordaens vertreten. Aber auch Künstler der zweiten Reihe wie Synders und Ryckaert haben das ein oder andere Bild beigesteuert.

Peter Paul Rubens (1577 - 1640)

Es gibt viele Künstler, die Porträts ihrer Familienmitglieder malen. Manche nur für den privaten Gebrauch, andere jedoch verwenden ihre Lieben auch für öffentliche Bilder. Rubens gehört eindeutig zur zweiten Gruppe, denn seine Frauen und Kinder sind immer wieder auf den Gemälden zu finden.
So standen denn auch, mit großer Wahrscheinlichkeit, auf dem kleinen Andachtsbild in Hannover seine Frau Isabelle Brant und ihr gemeinsamer Sohn Albert Modell.

Peter Paul Rubens - Madonna mit stehendem Kind

Dieser, unverkennbar für die Antwerpener Schule, mit roten Bäckchen und goldenem, lockigen Haar.

Peter Paul Rubens - Madonna mit stehendem Kind - Detail
Von weitem denkt man, die Madonna stützt ein kleines Mädchen, aber von Nah kann man doch das wichtige kleine Detail erkennen, welches ihn eindeutig als Junge identifiziert. Ich war neugierig, wie er denn als älteres Kind oder Erwachsener ausgesehen hat und siehe da, auch mit 13 Jahren wirkt er noch sehr androgyn, wie man auf dem Lichtensteiner Bild sehen kann. 

Anthonis van Dyck (1599 - 1651) 

Der große Porträtist des 17. Jahrhunderts, van Dyck, zeigte als junger Mann großes Talent und wurde deshalb schon mit Ende 18 zum freien Meister der Lukasgilde in Antwerpen ernannt. Erst mit diesem Diplom war es erlaubt, eine eigene Werkstatt zu führen. Das war natürlich keine Pflicht und so zog es der Künstler vor, in den nächsten Jahren weiterhin als wichtigster Assistent seines berühmten Landsmanns Rubens zu arbeiten. Die ausgestellten Werke van Dycks, zwei Studien und ein Bildnis, sind alle aus dieser Zeit. Das Bildnis wirkt mit dem rot blauen Hintergrund unharmonisch koloriert, technisch aber natürlich, wie man es nicht anders von dem Flamen kennt, hochwertig umgesetzt.

Anthonis van Dyck - Apostel Paulus (um 1618-2) / Herr von Santander (evtl.) (um 1618/20)  / Heiliger Georg (um 1619)

Jacob Jordaens (1593 - 1678)

Einer meiner Lieblingsmaler, Jordaens, ist auch im Landesmuseum vertreten mit einem für ihn typischen, großen Gemälde. Das Zentrum des Bildraums ist vollgepackt mit Heiligen, kräftigen blonden Kindern. Tiere dürfen auch nicht fehlen. Der landschaftliche Hintergrund und Himmel spielt nur eine untergeordnete Rolle und hat, wie auf vielen Jordaens-Gemälden, keine Bedeutung.
Der Flame malt die Haut seiner Figuren oft auf hervorstechende Weise. Sie ist nicht porzellanartig glatt wie bei vielen akademischen Malern, sondern eher so, also ob sie völlig verfroren gerade einem Eisbad entstiegen sind. Überall sind blaue Adern sichtbar und die Haut wirkt sehr scheckig. Dies kann man auf dem verlinkten Bild hier ganz gut erkennen.

Jacob Jordaens - Die heilige Familie (um 1618-20)

Frans Snyders (1579 - 1657)

In der Sammlung sind verschiedene konventionelle Stillleben ausgestellt, vor allem der Niederländer, zum Beispiel von Nicolaes von Gelder, Willem Claeszoon Heda oder Willem Kalf. Konventionell ist hier nicht abwertend gemeint. Sie sind alle technisch hochwertig, aber inhaltlich sind sie unauffällig, es gibt hunderte ähnliche Bilder aus dieser Zeit. Deshalb möchte ich hier nur auf das ungewöhnliche Stillleben beim Wildhändler des Frans Snyders eingehen. Zartbesaitete mögen nun die Augen schließen, denn es geht ans Eingemachte. 
Ein Reh nimmt die ganze Breite des Bildes ein. Aber es hüpft nicht lebendig und froh über die Waldlichtung, sondern ist tot und liegt ausgestreckt auf des Händlers Tisch. Dieser beginnt gerade sein Werk und weidet es aus. Oder, wie es in der Fachsprache heißt, schlägt das Wild aus der Decke. Dezent, nicht brutal, es ist kein Blut zu sehen, aber trotzdem deutlich sichtbar.
Witzig ist hingegen die kleine Kompositionsidee, dem neugierigen, hungrigen Jagdhund links unten die gleiche Haltung wie dem abgetrennten Wildschweinkopf auf der anderen Seite des Jägers zu geben.

Frans Synders - Stillleben beim Wildhaendler (um 1630-40)

4. Niederländische Künstler

Bei Erwähnung des goldenen Zeitalters der Niederlande denkt man automatisch an die Altmeister Rembrandt und Vermeer oder die unzähligen Genre-, Landschafts- oder Stilllebenmaler, die Teil dieser Hochblüte unserer westlichen Nachbarn waren. Mit Rembrandt wird zwar geworben, aber mir ist er völlig durch die Lappen gegangen. Deshalb vermute ich, dass es sich um eine unauffällige Studie handelt, die man schnell übersieht und eher für Marketing-Zwecke erworben wurde.
Von einem der großen Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts, Jacob von Rusidael, ist jedoch ein schönes Landschaftsbild in der Landesgalerie ausgestellt. Mein Foto von diesem Gemälde ist leider zu verwackelt, aber online ist es zum Beispiel hier zu finden.
Meine Favoriten jedoch sind die kleinen, feinen Porträts der Sammlung. Drei dieser Bildnisse möchte ich im Folgenden vorstellen.

Carel Fabritius (1622 - 1654)

Fabritius war zur falschen Zeit am falschen Ort. Am 12. Oktober 1654 zerstörte eine gewaltige Explosion die Delfter Innenstadt und riss hunderte Menschen in den Tod. Einer von ihnen war der talentierte, erst 32 Jahre alte Carel Fabritius, der in seinem Atelier ums Leben kann. Das Bildnis der Dame mit Federhut ist wohl eines seiner letzten Gemälde und hat seinen Platz über 300 Jahre später in dem Hannoverschen Landesmuseum gefunden. 

Carel Fabritius - Damenbildnis (1654)

Der Hut samt Feder ist schön gemalt, aber noch mehr hat mich der Ohrring mit der an einer Schleife befestigten Glasperle fasziniert, da ich solch ein Schmuckstück schon mal gesehen habe. Und zwar auf dem berühmten Gemälde Caravaggios, Judith enthauptet Holofernes, siehe zum Beispiel hier.

Carel Fabritius - Damenbildnis (1654) - Detail

Paulus Lesire (1611 - 1654)

Lesire ist einer der unzähligen von Rembrandt beeinflussten Zeitgenossen, deren Namen man heute leider nicht mehr wirklich kennt. Lesires Lehrmeister war Jacob Gerritsz. Cuyp, der Vater des bedeutenden niederländischen Landschaftsmalers Aelbert Jacobsz. Cuyp. Der Bildaufbau des älteren Cuyp ist oft unansehnlich, aber in den Einzelporträts blitzt sein großes technisches Können auf. Die Onlineseite des Dordrechtsmuseum verdeutlicht dies gut. Das Lesire sein Handwerk im Rahmen seiner Lehre perfektionieren konnte, wundert darum nicht. Dies zeigt auch das Bildnis der Landesgalerie eindrucksvoll, in dem vor allem der schwarze, glänzend polierte Harnisch alle Blicke auf sich zieht. Das lenkt natürlich von der Person selber ab und ist aus kompositorischer Sicht nicht ganz geschickt. Aber beeindruckend ist es jedenfalls gemalt.

Paulus Lesire - Brustbild eines braungelockten jungen Mannes (Anfang 1630er Jahre) - Wikipedia

Paulus Lesire - Brustbild eines braungelockten jungen Mannes (Anfang 1630er Jahre) - Detail


Wallerant Vaillant (1623 - 1677)

Es gibt so viele unbekannte Maler, deren Namen man nicht mehr kennt, die aber handwerklicher Meister großer Klasse waren. Wie zum Beispiel der Niederländer Vaillant, dessen kleines Selbstbildnis zu den absoluten Höhepunkten der Sammlung zählt. Das Porträt hat live eine enorme Anziehungskraft. Ich habe es minutenlang angeschaut und von den verschiedensten Positionen aus bewundert. 

Wallerant Vaillant - Selbstbildnis mit Helm (um 1655)

Die Augen lassen einen nicht mehr los, wohin man auch geht. 

Wallerant Vaillant - Selbstbildnis mit Helm (um 1655) - Detail

Der Ärmel ist fantastisch gemalt und zum Greifen nah. Vaillant hat jedoch nicht den Fehler Lesires gemacht, alle Aufmerksamkeit nur auf ein Detail zu lenken. Das Porträt ist wunderbar abgerundet und in meinen Augen eines der Schönsten, die ich je gesehen habe.

Wallerant Vaillant - Selbstbildnis mit Helm (um 1655) - Detail


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